Vom Prototyp zum fertigen Sensorhalsband

Unser erster Prototyp wurde im ersten Halbjahr unseres Exist-Stipendiums von uns entwickelt und fertiggstellt.

Dieser Prototyp erfasst Verhaltensparameter wie Wiederkaudauer, Dauer der Futteraufnahme und Dauer der Liegezeiten. Außerdem ermöglicht ein eingebauter Sensor die Ortung der Tiere innerhalb des Stalles. Durch diese Funktion können wir feststellen, wie lange sich die jeweilige Kuh in den verschiedenen Funktionsbereichen des Stalles aufgehalten hat.

Hierzu haben wir verschiedene Sensoren getestet und die elektronischen Komponenten ausgewählt, welche den Anforderungen des Kuhstalls am besten entsprechen. Tests mit dem ersten Prototypen fanden im Winter des Jahres 2016 statt.

Jedoch konnten nicht alle Komponenten, welche wir erprobt haben, unseren Ansprüchen genügen. Aus diesem Grund haben wir seit den ersten Testläufen viele Komponenten und Sensoren ausgetauscht, um sie so perfekt auf die Kühe abstimmen zu können.

Sensorhalsband mit Gehäuse

Die Entscheidung, die komplette Elektronik nochmals zu überarbeiten, ist uns nicht leicht gefallen. Unseren Zeitplan hat diese Entscheidung zwar etwas nach hinten geschoben, jedoch können wir so eine sehr detaillierte Erfassung der Verhaltensparameter von Milchkühen erreichen. Im Dezember kümmerte sich vor allem unser Hardwareentwickler Matthias Weins darum, die neue Sensorplatine zu entwickeln.

Seit Anfang Januar 2017 stehen die Bauteile jedoch fest, welche wir an die Kuh bringen wollen. Derzeit wird das dazu passende Gehäuse von uns fertiggestellt, sodass wir in einigen Wochen mit den Produkttests der aktuellen Serie starten können.

Dieses Gehäuse schützt die Sensoren vor äußeren Einflüssen und ermöglicht einen störungsfreien Betrieb im Kuhstall. Es ist so konstruiert, dass eine Anbringung an handelsübliche Markierungshalsbänder möglich ist. Unser Designziel war eine möglichst ergonomische Bauform, sodass die Tiere das Fressgitter benutzen können, ohne häufig mit den Sensoren hängen zu bleiben.

 

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„InnoCow wurde unter dem Namen BlauCow im Rahmen des EXIST-Programms durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds von Juli 2016 bis August 2017 gefördert.“